Wie ging es alles los? - und was haben wir erlebt...(grob geschildert, Details gibts wieder wenn wir zurück sind;)
ANREISE:
Lui und ich wollten uns gegen 13 Uhr, spätestens aber um 16 Uhr bei der Anmietstation treffen um gemeinsam das Auto abzuholen. Leider hatte das alles schon mal gar nicht geklappt, da Lui irgendwie den Bus oder den Transport von Keetmanshoop (im Süden) nicht bekommen hat. Ich war derweilen a la Mitfahrgelegenheit auf dem Weg nach Windhoek und bin um ca 14 Uhr in Windhoek angekommen. Ich habe mich sogleich auf die Socken gemacht um das Auto abzuholen, damit ich mit diesem dann die Campingausrüstung als auch den Lui aufzupicken.
Die Autoanmietung hat schon mal 90 min gedauert. Formulare über Formulare...man glaubt es kaum. Mietvertrag, Ausreisegenehmigung, Vertrag, dass ich alle Inhalte beider anderen Formulare verstanden habe und und und...
Dann erhielt ich den Hinweis, man dürfe mit dem Hertz Fahrzeug nicht nach Simbabwe...da war ich natürlich gleich etwas mieser gelaunt...Aber das Verbot bezog sich nur auf die Versicherung...d.h. wir dürfen zwar rein fahren aber wir sind dann nicht versichert...mhh..das war mit dann aber auch egal..wir wollten ja nicht 2 Wochen in Simbabwe bleiben, sondern nur die Vic Falls besuchen um ein wenig Spaß zu haben!
Dann erhielt ich den Autoschlüssel. Ein schöner neuer VW Polo. Natürlich in weiß, wie hier die meisten Autos sind. Ist günstig...man sieht den Dreck nicht so dolle und hilft auch noch gegen Aufheizung durch die Sonne.
Ich machte mich dann gleich auf den Weg um die Campingausrüstung abzuholen. 82 € für die Ausrüstung für 16 Tage. Das fand ich vernünftig, wenn man bedenkt was wir alles im Polo transportiert haben (30 l Kühlbox, Gasflasche und Aufsatz, Töpfe, Besteck, Teller, Schlafsäcke, Isomatten, Zelt, Tisch, Stühle und und und...). Wir mussten da schon ein wenig System reinbringen, damit alles in den kleinen Polo passt. Immerhin waren da noch unsere Taschen und allerhand andere Kleinigkeiten. Aber das war dann auch kein Problem mehr, nachdem wir die Sitzbank umgeklappt haben...schnell noch Laken ausgelegt damit auch die Garnitur ja nicht dreckig wird...
Lui schrieb mir dann auch eine email und teilte mir mit, dass er erst ca 19 Uhr in WIndhoek ist. Also entschied ich mich noch ein wenig in Windhoek umzuschauen, gleich schon mal in unser Hotel einzuchecken, damit wir es in der Dunkelheit nicht mehr so schwer haben es zu finden. Dann kam er an, es gab erstma ne dicke Umarmung nach den 7 Wochen Abstinenz. Sogleich wurde ein Bier geöffnet und auf den Reiseauftakt angestoßen.
Weil wir beide Hunger hatten sind wir dann schleunigst zum Joes Beer House gefahren. Dort trifft sich der "Flughafen", d.h. die meisten aller ankommenden Gäste gehen der Empfehlung nach, sich in JBH ersteinmal richtig verwöhnen zu lassen. Es ist, wie immer voll. 400 Leute machen eine Menge Lärm. Wir sind dann ersteinmal 5 min durch den Laden gezogen um einen vernünftigen Sitzplatz zu finden. Den fanden wir dann auch...gleich am Tisch 8 Afrikaans sprechender alten Frauen die meinten die ganze Zeit irgendwelche Späße machen zu müssen. Für Lui gabs dann Fleischspieß (7 verschiedene Sorten Fleisch) und für mich gabs auch Fleisch. Fleisch isst man hier ja sowieso jeden Tag....
22 Uhr haben wir das Lokal verlassen und uns im Arrebbusch niedergelassen. Eine große Lodge i.d.Nähe des Eros Flugplatzes..allerdings fliegt da Nachts keiner, also alles ruhig.
TAG I.
Am nächsten Tag (Samstag) gab es eigentlich nur eines zu tun. Luis Führerschein abholen, der schon am Dienstag bei Gondwana hätte eintreffen müssen. Also machten wir uns auf zur Post. Ersteinmal voraus, es gibt keine Briefkästen oder private Zusteller. Es gibt nur P.O. Boxen, also Postfächer. Wir sind also in die Stadt gefahren um DIE Post zu suchen. wir fanden auch eine...wir sind rein...gleich am ersten Schalter empfing man uns mit einem laut gestellten Radio, einer Frau die 5 m vom Schalter entfernt stand und irgendwelche Akten durchschaute. Alle anderen SChalter waren busy. Nach dreimaliger ANfrage ob man uns helfen könnte drehte sie Ihren Kopf zu uns um und antwortete auf unsere Frage: "Wo ist denn bitte schön die PO BOX 80205". Wichtig zu wissen. Für diese BOX hatten wir keinen Schlüssel, wir wollten nur wissen ob der bestimmte Brief mit dem Führerschein angekommen ist. Später hätten wir den Schlüssel dann holen können um den Brief zu erhalten, aber das nur nebenbei. Sie erwiderte dann nach mehrmaliger und immer eindringlicher Fragestellung, dass sie nun langsam mal Ihren PoPo bewegt um jmd zu fragen, der uns evtl. helfen könnte. Nach 5 min kam sie zurück und ein Herr begleitete uns zu den Postfächern. Wie gesagt, wir suchten "80205". Gleich gegenüber der Post standen die Postfächer. Wr gingen also um alle Postfächer herum und fanden nach 3 min keine Zahl die mit "8" anfing. Also fragten wir gleich weiter, wo denn bitte das Postfach ist, welches wir so verzweifelt suchten...Er verwies uns dann, ich meine er hatte nicht wirklich einen Plan von dem was er da sagte, in Richtung City Center zu fahren. Dort würden wir angeblich das richtige Postfach finden. Wir also frohen Mutes und mit noch mehr Ehrgeiz an der neuen Post angekommen wurden wir gleich von einem "Ich nehm dir Geld ab um auf dein Auto aufzupassen obwohl es hier eh niemand klauen oder aufbrechen würde Wächter" empfangen. Wir also rein und nach dem "80205" Postfach gesucht. Es sind nun schon 40 min vergangen. Die Postfachreihen waren größer und wir näherten uns auch schon der "8" aber die höchste Zahl die wir fanden war die "6". Also fragten wir einen Angestellten der dort rum lief und aussah als ob sich auskennen würde. Man muss sich einmal vorstellen. Er schreibt sich die Zahl auf einen kleinen Zettel, es sind ja nur 5 Zahlen....er ging also Reihe für Reihe durch, dicht vor seinen Augen der Zettel mit den Zahlen. Aber kurz nachzudenken, dass hier vielleicht noch nie ein Postfach mit der 8 angefangen hat, darauf kam er nicht...Wir erklärten ihm, dass wir schon alles abgelaufen haben...aber er rannte mit uns weiter durch die Reihen. Dann hatten wir genug, wirklich, das ist ANSTRENGEND!!! ;) Wir gingen also erneut zum Schalter. Der Schalter 2 sagte uns wir müssen zum Schalter 11 gehen, oder war es 12? Egal. Dort angekommen konnte uns mal wieder keiner weiterhelfen, bis wir sie baten doch einmal im Telefonbuch nachzuschauen. Nachdem der "Richtige" Typ für den Job gefunden war zeigte er uns im Telefonbuch die Adresse. Wir wollten natürlich wissen wo, d.h. in welchem Stadtteil von Windhoek diese Adresse liegt. Dies konnte er uns dann endlich sagen, es war "Olympia". Also sind wir nach Olympia gefahren. Dort waren nur 3 Angestellte beschäftigt. Die Dame, die wir am Schalter fragten konnte uns dann auch gleich weiterhelfen. Sie verstand die Dringlichkeit und vor allem das Englisch!!! Auch sie fragte uns nach dem Schlüssel den wir ja nicht hatten. Trotzdem schaute Sie für uns nach ob da vielleicht ein Brief noch am selben Tag eingegangen ist. Negativ! 2 Stunden dummes rum gerenne und gefahre für nichts. ;( Kein Führerschein für Lui. Das hieß für mich: "Oh mein Gott, ich muss die ganze Strecke alleine fahren..." Immerhin waren es nun 5400 km dich in 16 Tagen bewältigt habe. Zum Glück ohne Unfall...auch wenn dieser so einige Male kurz bevor stand.
Also machten wir uns so langsam auf den Weg in Richtung Norden, Etosha! Noch einmal kurz ein Schwenk nach Katarua, der Stadtteil Windhoek, in dem die meisten armen Menschen wohnen. Also Blechhütten so weit das Auge reicht. Wir mussten es ja wenigstens mal gesehen haben....
Ich habe Lui davon erzählt, dass wir auf dem Weg nach Etosha viel mehr Tiere sehen werden, als er es wohl vom Süden kennt und, dass wir wohl auf Perlhühner stoßen werden, die so super super gerne in Frontscheiben fliegen.
Nun gut, wir hatten einen Polo, die Frontscheibe ist fast zu 45 % geneigt, also ein direkter Treffer ist nicht so schlimm wie eine "gerade" Frontscheibe. Und da kamen Sie auch, Perlhühner, so dumm und träge, dass Sie kurz bevor das Auto kommt erst losfliegen. Eines hatte uns dann auch getroffen. Zum Glück ist nichts passiert, denn für die Frontscheibe genauso wie für die Reifen gibt es keine Versicherung in Namibia! Natürlich trafen wir auch die idiotischen und lustig ausschauenden Warzenschweine. Auch diese neigen dazu bei einem heranrollendem Auto mal eben auf die Straße zu laufen...aber wir wurden verschont!
Kurz vor 18 Uhr kamen wir also an...ich zeigte Lui noch schnell die neue Lodge die im Oktober gleich nebenan ihre Tore den Rentnern öffnen wird. Ja, wirklich..wir sind umgeben vom Tod! mind. 70% aller Leute sind über 60 Jahre alt...zumindest kann ich das von meiner Lodge behaupten. Wenn man Junge Leute sieht, dann campen sie meisten auf dem Gelände und trinken ein oder zehn Bier in der Bar.
Ich hatte uns ein schönes neues Haus ausgesucht in dem wir dann erschöpft aber fröhlich zu Bette gingen.
Tag II
Ja, der Etosha Tag. Aus Etosha habt ihr ja schon viele Fotos gesehen und einige lustige Stories gelesen.
Es war ein sehr typischer Tag...viele Zebras, Elefanten, Giraffen, Kudus, Oryxe, und und und...ein Damara Kirk Dik Dik haben wir auch gesichtet...sehen aus wie kleine mini Steinböcke, nur sind sie grau und haben Ohren die Größer sind als Ihr Kopf ;). Wir haben dann kurz vor Sonnenuntergang das Gate passiert. Leider war unsere angedachte Unterkunft, Onguma, belegt. So mussten wir und auch einige andere Touristen dann im "Sachsenheim" nächtigen. Sachsenheim ist eine Jagdfarm und Lodge. Campen ist wohl nicht das Typischste, allerdings schien die Lodge auch nicht sonderlich gut zu laufen, deshalb glaube ich, dass man sich über jeden Gast gefreut hat. Wir haben dann schnell das Zelt aufgebaut und 10 Minuten später zu Tisch gegessen. Mit dem vollgeschlagenen Magen saßen wir dann noch viele Minuten vor dem Zelt und quasselten über Dies und Jenes. Alles in allem ein Tag mit "guter Sicht".
Tag III
Ja, dieser Tag gehörte wohl zu den drei Tagen mit den längsten Strecken. Ich glaube wir sind an dem Tag knapp 650 km gefahren. Dies musste aber auch, da wir einfach nur schnell in den grünen Caprivi Streifen Namibia wollten. Etwas erschöpft war ich dann schon...aber für ein Bier oder auch zwei hats dann noch gereicht. Wir genossen diese Lodge wirklich sehr, da sie ein sehr uriges und warmes Ambiente ausstrahlte. Die Lodge hat natürlich auch einen Namen: "Ngepi". Ngepi liegt direkt am Okavango. Dieser mündet im Okavango Delta in Botswana, das größte Binnendelta und das zweitgrößten Tiervorkommen weltweit.
Tag IV
Auf gehts Richtung Namushasha. Hier passierte etwas Unerwartetes. Wir trafen Anne vom CJD. Ja, man glaubt es nicht aber wie es der Zufall will trifft man sich nach Jahren zufällig in irgend einem namibischen Camp wieder. Lui fragte mich noch, ob das Anne sei, da sie uns zuvor schon einmal passierte. Später sagte Lui erneut: "Das ist doch Anne". Ich glaubte, es seie nicht möglich jmd aus Rostock hier mal auf die Schnelle anzutreffen. Doch Lui behielt recht und so hatten wir einen amüsanten und bierreichen Abend. (Anne: CJD, wohnte im Internat, so einige die das hier lesen und auf dem CJD waren müssten sie kennen oder sich zumindest an sie erninnern....sie stand auch immer auf der Raucherinsel..war ne kleine Dame, blond).
Ja...wie gesagt, wir sind im Caprivi, dass heißt alles ist grün, dichter bewachsen als Zentral oder Südnamibia, es gibt Moskitos on mass, Vögel die wie Alarmanlagen von Autos singen und Hippos die die ganze Zeit grunzen und es sich anhört als ob sie gleich neben an sind. Wir waren also da wo wir hin wollten. Ein Namibia was man vorher nicht kannte und es sich auch nach der Trockenheit nicht wirklich vorgestellt hat auch wenn viele Berichte und Fotos die ganze Zeit davon erzählt haben. Nun waren wir angekommen...
Tag V
Am nächsten morgen haben wir dann gemeinsam gefrühstückt. Es war wie im Garten von den Eltern ;) Man fühlte sich ein wenig mehr heimisch, zumindest Ich (andreas). Namibia hat einem ja schon den Rest gegeben...also Schilder die die ganze Zeit deutsche Namen tragen, die ganzen Touristen die nichts anderes außer Deutsch können genauso wie die Architektur vieler Gebäude in Windhoek. Und natürlich darf hier auch nicht die guten deutschen Teerstraßen vergessen ;)
Unsere Reise führte uns nun nach Katima Mulilo wo wir auch einen der letzten kleinen Berichte veröffentlicht haben. Dort hatten wir wohl unsere zweitgünstigste Unterkunft! 30 N$, also 2,70 € p.p....Der Zambezi gleich vor unserer Nase. Der Zambezi als auch der Okavango gehören zu den wichtigsten Quellen des Okavango Deltas als auch zu den wichtigsten Quellen für den Caprivi Streifen (Trinkwasser, etc pp).
Bevor wir allerdings am Abend unser ganzes Huhn verdrückt hatten sprangen wir noch in ein Boot und fuhren Richtung Norden um an den Stromschnellen Tigerfische zu angeln. (Siehe Bilder der letzten Beiträge).
Kurz. Lui war erfolgreich, meiner zappelte am Haken und ist dann "abgesprungen".
Tag VI
Nun stand unser erster Grenzübergang vor der Tür. Wir wussten, es würde nicht lange dauern und wir sind in Botswana. Ngoma war der Grenzübergangsposten nach Botswana. Schnell 80 N$ bezahlt und schwupps waren wir drüben. Es ging gleich mit den Chobe National Park los. Dort trafen wir auf eine Menge Elefanten. An sonsten war bis auf das übliche Wild nicht viel zu entdecken. Wir nächtigten in der Chobe Safari Lodge in Kazane, der Grenzübergang nach Simbabwe. Die Lodge war gewaltig! Einen tollen Blick hatte man auf den Zambezi. Umgeben war man dort von Affen so weit das Auge reicht. Allerdings war die Camp Site nicht mehr als eine große Sandkiste mit einer irritierenden Beschilderung. Nachdem wir uns ein paar Schnitten Brot schmierten und eine knappe Stunde einem Monolog über Südafrika, Deskriminierung und Gott unseres Campingnachbarn reinzogen gingen wir dann auch schlafen.
Wie schon oben gesagt, die vielen Details lasse ich mal aus...
Tag VII
Nun ging es also nach Simbabwe...dem Land in welchem unser Freund Mugabe, der übrigens auch einen Straßenschild in Windhoek besitzt, die Wirtschaft so kaputt gemacht hat. Alle Weißen (Farmer und sontigen Vorantreiber) sind weg, die meisten wohl in Sambia und Südrafrika. Während man im europ. Fernsehen nur von Gewalt und Angst hört erzählen einem die Leute aus der Gegend schönere Dinge von Simbabwe. Deshalb konnten wir uns auch auf Simbabe freuen. Hier kann man z. B. ein Betrieb führen, alle Ausgaben (Strom etc) in SIM Dollar zahlen allerdings nimmt man hier US Dollar ein, also ein sehr sehr sehr gutes Geschäft. Sprit bekommste nicht. Essen? Läden, wo man essen kaufen kann? Keine gesehen! Man kann nur hoffen dass irgend jemand den eingefahren Spinner entweder umbringt oder er so schnell wie möglich stirbt. 84 Jahre. Irgendwas tickt da oben nicht mehr richtig...;)
Nun gut. Wir kamen also an die Grenze - sah ganz nett aus. Wir also rein, den Standard Zettel ausgefüllt und unsere 30 Dollar bezahlt. Tja..dann wollten wir fahren....allerdings wurden wir am Ausgang aufgehalten...es fehlen irgendwelche Stempel hier und dort. Informationen muss man sich hier erkämpfen. Er wollte mir also mitteilen, dass ich noch keine Straßensteuer und Abgassteuer bezahlt habe. Dies tat ich dann also. Also kamen zu den 60 $ nochmals 30 Dollar hinzu. Dann wollten wir wieder raus fahren und wir wurden wieder gestoppt. Diesmal fehlte ein bestimmter Zettel. Ihr glaubt es nicht, aber man musste am Grenzposten eine "Third Party Insurance" abschließen, also eine Teilkasko/Halbkaso Versicherung. LOL LOL LOL! Welche simbabwische versicherung zahlt denn bitte schön bei einem Unfall den Schaden? *g*. Nun gut, es fielen nochmal ca 25 $ an. Nun konnten wir passieren.
Nach 75 km erreichten wir dann auch schon den Vic Falls District (siehe Bilder). Im "Victoria Falls Rest Camp" angekommen erreichte uns auch gleich die Nachricht, dass die Unterkunft für 2 personen inkl. Auto 28 Dollar kosten würden, puuuuh! Von 5 € in Katima Mulilo auf 22€ in Simbabwe - für nen Zeltplatz!!! Das Ding war gerade mal halb voll, wenn überhaupt. Alles Abzocke dachten wir! ;) Dann buchten wir noch schnell den "Bunji Jump" von der Livingstone Bridge (die Brücke ist die Verbindung nach Sambia, gleichzeitig auch der zweithöchste Punkt der Welt wo man einen Bunjisprung machen kann, der höcshte ist Cape Town(Kapstadt)) und den Lions Encounter.
(Siehe Bilder).
Noch am gleichen Tag sind wir dann aus Vic Falls raus, irgendwo abgebogen und kamen bei einer kleinen Mini Lodge an. Es war mehr ein Platz wo man sitzen konnte und ein Dach übern Kopp hatte. . Dort erzählte uns ein guide was man mit Löwen machen darf und was nicht und wie wir sie uns vom Hals halten können...zumindest was funktionieren sollte...;) Wir begegneten dann nach dieser kurzen Einführung gleich 2 Löwen. (siehe Bilder)....
Nach 3 Stunden war das Spektakel vorbei. Ein wenig Angst hatten wir schon. Allerdings wurde uns eingeblößt bloß keine Angst gegenüber den Löwen zu zeigen...naja. Die Bilder sprechen für sich. Ist schon genial einen wilden Löwen anfassen zu können!!!
Es war nun bereit später Nachmittag bzw. früher Abend. Wir bauten das Zelt auf, aßen mal wieder ein paar Schnitten...wohl mehr Toast als alles andere und gingen dann zu Bett.
Tag VIII
Heute ist der große Tag. Heute stürzen wir uns von der 110 m hohen Brück in die Tiefe der Vic. Falls. Zwar sind es nur die zweitgrößten Wasserfälle der Welt aber beeindrucktend ist es irgendwie schon. Die Gewalt des Wasser, die Höhe, die Geschwindigkeit, what ever! Alles geil! ;)
Wir gingen also zur Brücke und meldeten uns für den Sprung an. Es war zwar gerade Mittagspause aber wir wussten, dass wir die ersten sind die nach der Pause springen werden. Nachdem unser Gewicht gemessen wurde bekamen wir unsere Startnummer und das Gewicht auf den Arm geschrieben, damit die Angestellten an der Brücke wissen, welches Seil bzw welche Schürze sie brauchen. Wir wurden dann gut fest gemacht, es gab zwei Sicherungen am Fußgelenk als auch am Körper. "Jetzt konnte also nur noch das Seil reißen" dachte ich mir, während der Schwarze (Nick?) mich festgemacht hat. Nun stand ich da...hörte die Zahl 5, 4, 3, 2, 1....und sprang. Ich sprang so doll ich konnte um noch ein oder zweit Meter mehr "freien" Flug zu haben. Die ersten Sekunden des Sprungs waren phantastisch!!! Unbeschreiblich! Und kurz vor dem Wasser merkst du dann wie das Bunji die verlangsamt und dir einen ordentlichen Schwung zurück gibt. Dann "federst" man nur noch aus und kurze Zeit später seilt sich ein Angestellter ab und zieht dich wieder nach oben. der Wahnsinn! (Siehe Bilder)
Tag VIIII
So...jetzt habe ich ersteinmal keine Lust mehr zu schreiben...vielleicht schreibe ich ja morgen noch ein wenig weiter...
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Achso. Falls ihr euch wundert, warum wir auf 2 Bildern so lustige Haltungen und Gesichter machen...das sind die zahllosen und unnützen Checkpoint der Maul und Klauen Säuche...Man darf zum Beispiel kein abgepacktes Fleisch mit über die Grenze oder die Checkpoints nehmen...warum? mhh.... // Wir mussten uns auch immer ordentlich die Schuhe und die Reifen sauber machen...*gg - Sprich einmal auf ne Matte mit Wasser steigen (im Wasser war bestimmt wat drinne..) und durch nen Becken fahren, welches mit dreckigem Wasser gefüllt war....tss tsss tssss
Hier nun alle Bilder!
Sind Giraffen nicht schön?
Tja, hier legen immer irgendwelche Idioten Buschfeuer. Dieses Schild soll sie davon abhalten;)
Diesen netten Elefanten (und seine Herde) haben wir im Chobe National Park getroffen (Botswana). Er stand 4m von uns entfernt und fraß sich mit Gestrüpp voll!
Das
Hier eine schöne Aufnahme vom Bunji Team!
Hier gibts wohl kein Sprit mehr....Mugabe machts möglich! ;)
Tanzende Bushmänner...der Vorderste fragte mich nach einem T-Shirt. Da hier alle nach irgendwas fragen, war meine genervte Antwort: "Du trägst doch sowieso nie ein T-Shirt" ;(
Hier posen Lui und ich ein wenig rum...
Mensch sind die Dinger groß! Wenn man sich die Zähne anschaut bekommt man schon ein wenig Angst!
Sonnenuntergang im Etosha Park. Ein schöner und typischer Sundowner!
Ein Blick auf die Vic Falls. Das Wasser, oder viel mehr viele Tröpfchen schießen und peitschen die Wände hoch. Wenn man dort lang geht braucht man schon einen Regenschirm...oder man lässt sich ganz elegant von der brennenden Sonne trocken...
Wie niedlich!!!!
Hier sieht man bei einem schönen Sonnenuntergang einen Elefanten und ein männlichen Springblock gleich dahinter...die Aufnahme ist in Botswana entstanden...
Der Köcherbaum mit einem Nest der "Social Weaver". Einer von Ihnen kommt gerade angeflogen. Das besondere:
In den nächsten leben hunderte Vögel aus mehreren Generation!
Nochmal die lustigen und pflauschigen Hühner!
Hier sieht man die bösen Taten von "Mr. Waldfire"
Hier nochmal "Mr Waldfire"
Das ist im Süden (bei Lui um die Ecke...) im Fish River Canon. Einfach schön!
So, dass wars dann ersteinmal fürs Erste. Mehr gibts wohl in den nächsten Tagen...

(Antilopen wohin man schaut...)
(der größte fliegende Vogel der Welt. Der
Sekretär)
(sehr schön anzusehen: eine sich bückende Giraffe die
versucht aus dem Wasserloch zu trinken)
bs den einen oder anderen Weissen Russen (kennt hier kein Sau! musste erstmal Missionsarbeit leisten). Nach 5
Monaten im Grunedakes (Afrikaans - Irrenhaus, eigentlich Gruendach - denn hier in der Lodge sind die Daecher gruen:). Gleichzeitig konnten wir Josi und Andre begruessen. Andre hat hier in Namibia
seine Diplomarbeit geschrieben und war dafuer auch bei uns, Josi macht wie ich jetzt auch 3 Monate hier Praktikum. Das war uns Grund genug auch das ein oder andere mal ins Horn zu blasen (you blow
the horn --> you pay a round).
Hier rechts ein Koecherbaum, der in ganz Namibia
vorkommt. Daraus haben sich die Buschmaenner Koecher fuer ihre Giftpfeile gemacht.
s kaum erwarten mir alles zu zeigen. Ich glaub
hier kommt man noch in den wirklichen Genuss zu erfahren, was es heißt zusammen zu halten. Die Herzlichkeit und die Offenheit und Wärme der Leute hier, gibt mir in jedem kleinen Tief (die ich
hier schon ein paar Male hatte) wieder die Motivation tapfer zu sein. Ich kann euch da "draußen" nur sagen, dass sich eine Reise nach Namibia lohnt.
das bin ich...(Joey´s Bierhouse Windhoek)